UnDesign bei Craigslist

Ein Urgestein des Netzes, ob seiner Größe gerade zu ein Dinosaurier, kommt nach Deutschland: Craigslist.

Der Designer wollte hier wohl das Google-Prinzip des minimalistischen Designs verwenden. Doch heraus kam ein Parade-Beispiel wie man es nicht machen sollte.

Minimalismus und Simplicity dürfen nicht zum UnDesign verkommen und sollten mit der Zeit gehen. Wer neute noch eine Website im Tabellen-Layout programmiert, hat den Fortschritt verpasst. Und auch Minimalismus kann und sollte schön und stilvoll aussehen.

Eigentlich ist der große Vorteil des Minimalismus, dass die Inhalte im Vordergrund stehen. Usabilty, Struktur und Übersicht sind das höchste Gut. Doch bei Craigslist wurden auch diese Ziele verfehlt. Das ist durchaus eine Leistung...

Ich bin Craigslist aber sehr dankbar: denn Designern, die sich dem Minimalismus und der Simplicity verpflichtet fühlen hängt oft der Ruf nach, dass sie schlicht einfallslos seien und nicht so bewandert in der Bildbearbeitung.

Craigslist zeigt also, dass auch die Erstellung eines minimalistischen Designs eine Herausforderung ist, die nicht jeder meistert. Auch wenn alles auf den ersten Blick doch so einfach aussieht.

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